excuse me?

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das war schon frech von mir heute bei der teamassisstenz nach adressaufkleber zu fragen. und die dann auch noch bedruckt haben zu wollen. also echt, jetzt mal. da kann ich schon verstehen, wenn da als antwort mal einfach ein »nö« kommt. obwohl ich will nicht ungerecht sein, immerhin hat sie noch gefragt, ob ich die den brauchen würde, die bedruckten adressaufkleber. da hab ich dann schon schnell eingelenkt: »nee, absolut nicht. ich wollte nur mal fragen, ob wir so was hätten, wenn ich jemals adressaufkleber brauchen sollte… für alle fälle halt, weißte.«

kenn ich ja, diese spielchen mit ihr. kommt man in ihr büro, ist sie meist am telefon – privatgespräch. man kann dann entweder sofort wieder den raum verlassen und so tun als hätte man sich verlaufen. oder man drückt sich ein bisschen herum und versucht so zu signalisieren, dass man ein anliegen hat. da kommt dann auch irgendwann, bei zugehaltener sprechmuschel, die frage: »wolltest du was von mir?« bejaht man dies unverschämterweise, wird der hörer mit unmut aufgelegt, nicht jedoch ohne dem anrufer vorab zu versichern, dass sie ihn gleich wieder zurück ruft. fragt man dann nach xyz, kommt bestimmt eine dieser standardantworten: »hamm wa nich’, kann ich nich’, gib’s nich’ oder das kannste doch schnell selber machen.« während man sich frustriert abwendet, wird der telefonhörer abgenommen, um das so sinnlos unterbrochene gespräch wieder aufzunehmen. immerhin hat man für neuen gesprächsstoff gesorgt.

schafft man es unserer teamassisstenz doch mal eine aufgabe unterzujubeln, kann man sich sicher sein, dass man mit 305 rückfragen, dem falsch ausgestellten zug- oder flugticket und einer miesen hotelbuchung rechnen kann.

ergebnis: alle mitarbeiter bemühen sich unserer assisstentin möglichst wenig arbeit zu geben und alles, inklusive adressaufkleberbedrucken, selber zu erledigen. für die teamassisstenz ein absolut befriedigendes ergebnis mit absolut lernfähigen mitarbeitern!

das einzige was mich wenig gewundert hat, ist ihre beichte vor einigen tagen: »ich in ja in diesem job auch total unterfordert.«

duh!

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merkense was?

ich kann mich nicht entscheiden, wie es hier aussehen soll.
alle 5 minuten ein neues kleid. frauen…

summertime

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was is’n das für ein sommer bei dem ich frierend und niesend im büro sitze?

so gerne ich den herbst habe, ich finde im august soll man noch nicht frieren. und schon gar nicht niesen. das kann dann doch bitte alles bis zum oktober warten. da friere und niese ich gerne, freiwillig und voller herbstbegeisterung. obwohl dieses jahr hätte ich das volle programm bitte gerne erst im november. im oktober muss ich meinen sommerurlaub nachholen, den ich im august nicht nehmen konnte, für september eingereicht habe und im oktober – wenn alles nach plan läuft – in vollen zügen genießen werde.

also noch ein grund mehr sich auf den herbst zu freuen!

scientist goes sport #3

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ok, der nächste trainingstermin war nicht wie angekündigt am samstag, sondern am sonntag. aber immerhin hab ich ihn nicht ausfallen lassen, sondern nur verschoben :) dafür hat mich mein micoach heut auch gleich gelobt: »training beendet, prima gemacht.« oder so. ich konnte das neben meiner schweren atmung etwas schlecht hören. ich habe nämlich das level erhöht. immer nur gehen war mir dann doch zu lasch. also level 2 gewählt und jetzt darf ich mich schon in zwei herzfrequenz-zonen tummeln – also moderat gehen und etwas schneller gehen. weil ich das immer noch ein wenig wenig fand, bin ich hinterher einfach mal ein bisschen gejoggt. in seeehr moderatem tempo, aber gejoggt. ich war erstaunt wie lange ich das durchgehalten habe und schiebe das gerne auf den micoach – erste trainingserfolge also sofott zu erkennen. juhu! (dass ich diese minifutzekkurze strecke  eventuell auch ohne micoach durchgehalten hätte, erwähne ich hier nur mal am rande. will ich mich doch an meinem trainingsmaster weiterhin erfreuen.)

auf jeden fall motiviert mich das gerät wirklich regelmäßig zum sport zu gehen. ich hatte gestern tatsächlich ein schlechtes gewissen, weil ich es nicht ins fitnessstudio geschafft habe. also habe ich mich heute aufgerafft – was ich früher wahrscheinlich eher nicht getan hätte. und das schieb ich jetzt echt auf den micoach. es macht schon spaß sich seine trainingsergebnisse nach dem lauf zu betrachten und auf dauer hoffentlich eine verbesserung festzustellen. das spornt an etwas zu tun und durchzuhalten.

nächster traningstermin: dienstag

call it a day

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»ich wollte heute am freitag nicht ganz so lange arbeiten wie die letzten tage. ich werd heut früher gehen. so gegen 18:30 denk ich. spätestens aber um 19:00.«

ich sollte wohl mal mein zeitempfinden überdenken und den satz dann nochmal von vorne anfangen.

scientist goes sport #2

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2. trainingstermin. mein coach und ich verstehen uns prima. das beurteilungstraining hat diesmal geklappt und ich nehme den »mistapparat« zurück. denn wenn man das gerät nicht mit seinem trainingsplan synchronisiert, dann können die geplanten einheiten da auch nicht drauf gespeichert sein. so viel hab ich in der zwischenzeit verstanden.

was ich noch nicht so recht verstehe, ist die einstellung der lautstärke meines zwischengekoppelten ipods über den micoach. entweder brüllt mir beth ditto ins ohr, dass es mir fast das trommelfell raushaut, oder sie wispert so leise, dass ich keine musik dafür aber das keuchen vom laufband nebenan höre. für den nächsten trainingstermin steht also rumfrickelei mit der lautstärkeregelung auf dem plan. neben ein bisschen laufen, versteht sich.

da ich bescheidener- aber dennoch berechtigterweise den trainingsplan zum »erstmal überhaupt fit werden« gewählt habe, lässt es mein micoach sehr entspannt angehen. die gestrige trainingseinheit umfasste 10 min. gehen/laufen bei niedriger herzfrequenz. das ist auch für mich gut machbar :) da ich auf dem laufband trainiere, lohnt es sich kaum nur für diese 10 min ins fitnessstudio zu gehen – also hab ich, wo ich schon mal da war, gleich noch die ein oder andere trainingseinheit angehängt und fühle mich nun als glorreiche fitnessgöttin.

nächster termin dann samtag.

scientist goes sport #1

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ja gut, unser erstes mal war heute dann eher ernüchternd. von wegen beurteilungstraining. nix war. pff!

ich bin mir jetzt noch sehr uneins, ob das an mir – hätte ich die bedienungsanleitung gründlicher lesen sollen – oder an ihm – funktioniert der mistapparat einfach nicht – lag. auf jeden fall durfte ich heute einen »free run« anstatt meines einstufungstests durchführen.

hm, dann synchronisier ich jetzt mal die ersportelten daten und mein virtueller coach und ich versuchen es eben morgen nochmal zusammen…

p.s.: merken sie was… ich kann noch tippen! hurra!!

running coach

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so. sport. gehen wir’s also nochmal an. mit wir bin dabei explizit ich gemeint. und mein neuer freund: micoach. der soll mich fit machen. wie ein turnschuh. verspricht er. verspricht auch meine freundin, die das ding selber trägt und rennt wie eine gazelle, obwohl so mancher bauarbeiter anderes behauptet und ob ihrer ansichtig schon mal wiehert. das soll uns aber nicht weiter beunruhigen – und mit uns meine ich explizit mich – renne ich doch auf dem laufband. im fitnessstudio für mädels. da wiehert niemand. da wird höchstens hinter vorgehaltener hand gezickt und das lässt mich wiederum sehr kalt.

um zum wesentlichen zurück zu kommen: micoach! heute! ich starte mit einem beurteilungstraining. ich bin schon ganz uffjeregt. ich will eine gute beurteilung. ich will, dass mein neuer freund mich mag. vor allem will ich, dass ich meinen neuen freund mag. und ihn nutze. und renne wie eine gazelle in naher zukunft. ein problem könnte sein, dass ich laufen gar nicht so mag. allerdings möchte ich, dass ich laufen mag. damit ich eines tages einfach vor die haustür treten und los rennen kann. jawohl, das will ich. dafür muss ich aber trainieren. mit dem micoach, damit der mir als virtueller personal trainer in den hintern tritt, wenn ich selbigen nicht vom sofa hoch kriege. damit der mir sagt: so, jetzt mach mal ruhiger hier – dein herz platzt gleich. oder auch: so, jetzt gib mal gas hier – wir sind schließlich nicht zu deinem vergnügen auf’m laufband.

ich verspreche mir also viel von meinem neuen trainingspartner. zu viel?
hat von euch schon jemand erfahrung mit dem micoach? hat ihn schon jemand in die ecke gepfeffert, weil er seine versprechen nicht gehalten hat? trägt ihn jemand rund um die uhr, weil er so ein prima sportkumpel ist? lasst doch mal hören!
im gegenzug verspreche ich alle unschönen wahrheiten über mein beurteilungstraining – sobald ich wieder tippen kann. rechne ich doch mit anhaltenden schmerzen in allen verfügbaren muskelgruppen, gelenken, bändern, sehnen und was im körper noch so schmerzen kann… hach, das wird ein spaß!

it’s the end of the world…

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++ weltuntergang ++ draußen ++ nebenstehendes gebäude dank regenwand nicht mehr sichtbar ++ pfefferminztee unterstützt herbstimpression ++ wetter ganz wie ich es mag ++ komisch, is’ aber so ++ jetzt: zurück lehnen und genießen ++

pop pop pop

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gossip im ohr und gute laune im blut. himmlische kombi für einen grauen morgen. kollegen gucken komisch ob meines immer wieder ekstatisch wippenden kopfes. ha, die sollen froh sein, dass ich nicht lauthals mitsinge… !

pop pop pop goes the world…

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