getting old

2 Kommentare

meist ist es ja sehr schön, wenn man im ausland nicht sofort als deutsch identifiziert wird. besonders erfreulich fand ich beispielsweise die begegnung im duty free am flughafen miami als mich eine der angestellten nach kurzer konversation fragte: »so you are going back to canada?«

whoohoo! yesss! no german accent detectable!

allerdings kann die fehlende länderspezifische zuordnung auch zu weniger erfreulichen situationen führen. so geschehen am hotelpool, als mich äußerst planschwütige deutschsprachige jungens um die 20 leicht mit wasser benetzten.

bubele 1: »hab ich jemanden nass gespritzt?«
bubele 2: »nee, nur die alte da. die alte haste nass gemacht.«
ich: »die alte spricht deutsch!«
bubele 1+2: »…«

schade, dass ich dadurch auch die vorab begonnene diskussion, um den bishergen kondomverbrauch nicht mehr weiter verfolgen konnte. da wurden sie auf einmal schüchtern…

rumgereist

Hinterlasse einen Kommentar

huh, lange nicht mehr hier gewesen. ist aber noch alles beim alten. gut so.

reisen haben mich in meiner blog-abwesenheit auf trab gehalten. alles rein geschäftlich versteht sich. als könnte ich zum vergnügen reisen… tss ;)
als erstes musste ich nach hongkong. da fand ich es echt doof. zu viele menschen auf zu wenig land, zu viel regen verteilt auf zu wenig tage. haken wir lieber schnell ab diese reise. viel besser war doch da die konferenz in miami. da sah es so aus:


zumindest wenn wir nicht bei klimatisierten 17° in den konferenzsälen froren. das war kleidungslogistisch schon echt eine herausforderung: trat man vor die tür rann der schweiß in strömen, betrat man ein gebäude wollte man am liebsten einen wintermantel überwerfen. heiß wurde einem nur, wenn man dann seine präsentation vortragen durfte und hinterher gespannt auf schlaue oder meist weniger schlaue fragen wartete. zum glück war die konferenz nach 4 tagen, 2 präsentationen und einem session chair überstanden. da war es dann zeit für pause am strand, pancakes im »news cafe«, alligator gucken in den everglades und shoppen. summer sale in amerika ist mal nicht unterzubewerten. selbst wenn etwas ohne »sale« ausgezeichnet ist, bekommt man prozente. meist hab ich den laden dann sofort hektisch verlassen – sicher ist sicher. mit dem sturm bonnie, der von freudig erregten wetterreportern schlimmer geredet wurde als er war, bin ich dann abgereist. was bleibt? dass ich unbedingt wiederkommen muss. mein highlight in diesem reisejahr sollte hongkong werden, aber miami hat das rennen gemacht. nicht zuletzt dank kubanischem essen, warmem ozeanwasser, freundlichen miamianern und meiner freundin, ohne die die konferenz und die paar privaten tage nicht halb so nett gewesen wären.

nach den beiden reisen und zwei weiteren, die noch folgen sollen, könnte ich glatt einen reiseblog aufmachen. das haben aber andere schon vor mir getan:
alltag in japan erzählt bisher von reisen in das land der aufgehenden sonne und gibt wertvolle tipps zum ländertypischen verhalten. reicht ja, wenn man durch haar- und hautfarbe auffällt :)

so, jetzt erstmal wieder ankommen hier und den jetlag verarbeiten, bevor es im september weitergeht mit der rumreiserei. hach, was für ein jahr – reisetechnisch gesehen.

here I am

1 Kommentar

liebe puppe, da bin ich doch :)
is there anybody out there...

no more exploring

4 Kommentare

wenn man eine reise tut, dann kann man viel erzählen. manchmal kann man schon viel erzählen, bevor man die reise überhaupt gebucht hat. wenn man zum beispiel mit dem explorer reisebüro zu tun hat, dann passieren merkwürdige dinge. da kann es passieren, dass man im september letzen jahres eine unverbindliche anfrage für flug und unterkunft in den usa stellt und dann im februar diesen jahres dafür eine rechnung über mehrere tausend euro erhält. wir wundern uns und versuchen den nicht statt gefundenen buchungsverlauf nachzuvollziehen:

  • wir beginnen mit der unverbindlichen anfrage zur reiseroute per internet.
  • dem folgte ein termin zur weiteren besprechung der reise vom verantalter explorer fernreisen.
  • beim versuch den termin wahrzunehmen, wurden wir abgewiesen mit den worten: »ich hab gerad gar keine zeit. ich rufe an oder melde mich per mail.«
  • dann folgte lange nix und wir buchten unsere reise anderswo.
  • das reisebüro explorer fernreisen meldete sich noch ab und an telefonisch, jedoch immer zu zeiten, in denen wir die anrufe nicht entgegen nehmen konnten. da wir von explorer nichts mehr wollten, riefen wir nicht zurück.
  • 5 monate nach der unverbindlichen anfrage erhielten wir nun eine rechnung. unvermittelt. einfach mal eben so über ein paar tausen euro!
  • sofortige aufforderung an explorer fernreisen unsererseits die reise zu stornieren, da es sich hier um ein missverständnis handel muss.
  • explorer fernreisen zeigt keine reaktion.
  • ich fasse telefonisch nach und werde von der mitarbeiterin der lüge bezichtigt, da wir laut ihrer aussage die reise ja unterschriftslos bei ihr gebucht hätten. beschwerde ihrerseits, dass sie die kosten der reise nun aus eigener tasche bezahlen müsse und sich deswegen auch nie wieder bei uns gemeldet hätte.
  • ich bin etwas fassungslos, dass die dame einen fehler macht, dann versucht diesen auf uns abzuwälzen, unverschämt am telefon wird und ein so unprofessionelles geschäftsgebahren an den tag legt wie ich es von einer praktikantin erwarten würde.
  • mit bleibt nur ihr zu sagen, dass es mir unter diesen umständen nicht leid tut, dass sie die kosten übernehmen muss. allerdings glaube ich daran keinen moment, denn selbst so ein unprofessionelles reisebüro wird doch wohl eine versicherung haben.

zusammenfassend kann ich also nur davon abraten bei explorer fernreisen unverbindliche anfragen zu stellen. das könnte mit einer horrenden rechnung für den urlaubsplanenden enden.

aber immerhin hab ich jetzt eine schöne geschichte zu erzählen und das bevor ich überhaupt angefangen habe den koffer zu packen.

trained sushi

6 Kommentare

heute geht’s nochmal kurz auf stippvisite ins alte jahr. da fuhr ich nämlich zu weihnachten mit dem zug. wir kamen gut voran, daisy zog ja auch noch nicht durchs land. in frankfurt stieg dann ein junges pärchen zu und machte es sich mit mir am 4er tisch bequem. die beiden waren ganz herrlich verliebt. so mit anstrahlen und zwinkern und roten wangen und so. sehr entzückend.

kurz vor hanau packte er dann endlich seine wohlgehütete überraschung für sie aus. also rucksack auf und los: hervor kam ein rotkariertes küchenhandtuch, dies diente als tischdecke, es folgten zwei schmucke sektgläser und ta-dah stand der sekt samt weinkühler auf der decke. bis hierhin, wie vorab schon erwähnt, total entzückend.

dann jedoch zauberte unser jüngling aus seinem mary poppins rucksack zwei schön bepackte trays voll sushi. und eine flasche soja sauce. und eine tube wasabi. und natürlich noch ein schälchen mit eingelegtem ingwer. die liebste strahlte, den umsitzenden entglitten die gesichtszüge. fortan waberten fischige, ingwerige und gesojate gerüche durchs abteil. mit jeder neu geöffneten tube, jeder neu entdeckelten schale wurde der geruchseindruck konfuser gar bedrückend bis bedrängend. fenster auf ging nicht und so harrten alle mitreisenden dem zeitpunkt wo der letzte fisch gegessen und sämtliche zutaten wieder im wunderrucksack verschwanden. kurz vernahm man ein kollektives aufseufzen: die erleichterung, dass keine sojaflasche auf des nachbars hose entleert, kein sushi-röllchen in den ice-teppich getreten wurde, war spürbar. und die gerüche, die verschwanden dank air conditioning recht schnell in den abzugssystemen der deutschen bahn.

und mit den schwindenden gerüchen fanden alle mitreisenden unser verliebtes pärchen zunehmend wieder nur entzückend.

in the middle of nowhere

Hinterlasse einen Kommentar

sollte mich jemand suchen in den nächsten tagen: geben sie es auf. ich gehe auf reisen. in den bayerischen wald. zum luftholen. und ausspannen. und zum glasstraßen anschauen und so halt. das wird fein werden. und beschaulich. und genauso hab ich’s gewollt.

bevor ich mich jedoch in die pampa begebe, setze ich mich noch schnell auf den zahnarztstuhl. ich spüre ein loch wo keines sein soll. grmpf! ich denke, sobald ich den zahnarztstuhl wieder verlassen habe, ist dann bayerischer wald zum luftholen, ausspannen und glasstraßen begutachten genau das richtige!

hallelujah!

Hinterlasse einen Kommentar

wie schön, wenn man nach hamburg fährt im september und vor lauter freude packt die hansestadt nochmal den sommer aus: frühstück auf dem balkon, shoppen im t.shirt, sonne an der alster. dazu eine beste freundin, die sich ein bein ausreißt, um das wochenende so schön das es nicht mehr besser geht, zu gestalten. und ein treffen nach 9 jahren mit einer ehemaligen mitbewohnerin, die immer noch das gleiche erfrischende lachen hat und wir uns sofort auf den alten wohnheimflur versetzt fühlten.

einziger wehrmutstropfen:
die lomi lomi massage zum beginn des wochenendes. was klang die toll so angeworben im massageprospekt. meine vorfreude auf entspannung hörte allerdings schlagartig auf als mir gleich zu beginn ein einmalslip überreicht wurde mit dem hinweis dass man den besser anzieht wegen den ölmassen, die auf einem verteilt werden. noch ein wenig mehr entspannung büßte ich dann ein beim anblick meines masseurs, der sicher schon viel gesehen hat, aber ich wollte eigentlich in meinem einmalschlüpper nicht dazu gehören. endgültig vorbei wars mit der entspannung als ich auf dem rücken lag, über der körpermitte nur ein winziger fleck handtuch und ich an allen möglichen und unmöglichen stellen mittels masseurunterarmen durchgewalkt wurde. da ich die prozedur vorher schon auf dem bauch erlebt habe, war das schockerlebnis nicht mehr ganz so groß, aber entspannung ist definitiv was anderes. vor allem wenn man sich die ganze zeit nicht nur völlig nackt (was nicht verwundert, wenn man nix anhat) vorkommt, sondern auch noch wie ein schlüpfriger aal, der ständig droht von der liege zu glitschen. jede unnötige bewegung scheint einen näher an den liegenrand zu bringen. und das wär nun wirklich noch die krönung gewesen: in einmalslip und öllache zu den füßen der masseurunterarme – aber wenigstens hätte dazu herrlich beschwingte hawaii-musik gespielt…

hamburg here i come!

Hinterlasse einen Kommentar

heute geht’s endlich mal wieder richtung norden ins wunderbare hamburg. bis montag. wie ich mich freue!
der flug geht in 2 1/2 stunden. ich denke ich fang dann mal an zu packen… :)

juppidu – hamburg !!

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.