26. Juli 2010
huh, lange nicht mehr hier gewesen. ist aber noch alles beim alten. gut so.
reisen haben mich in meiner blog-abwesenheit auf trab gehalten. alles rein geschäftlich versteht sich. als könnte ich zum vergnügen reisen… tss ;)
als erstes musste ich nach hongkong. da fand ich es echt doof. zu viele menschen auf zu wenig land, zu viel regen verteilt auf zu wenig tage. haken wir lieber schnell ab diese reise. viel besser war doch da die konferenz in miami. da sah es so aus:

zumindest wenn wir nicht bei klimatisierten 17° in den konferenzsälen froren. das war kleidungslogistisch schon echt eine herausforderung: trat man vor die tür rann der schweiß in strömen, betrat man ein gebäude wollte man am liebsten einen wintermantel überwerfen. heiß wurde einem nur, wenn man dann seine präsentation vortragen durfte und hinterher gespannt auf schlaue oder meist weniger schlaue fragen wartete. zum glück war die konferenz nach 4 tagen, 2 präsentationen und einem session chair überstanden. da war es dann zeit für pause am strand, pancakes im »news cafe«, alligator gucken in den everglades und shoppen. summer sale in amerika ist mal nicht unterzubewerten. selbst wenn etwas ohne »sale« ausgezeichnet ist, bekommt man prozente. meist hab ich den laden dann sofort hektisch verlassen – sicher ist sicher. mit dem sturm bonnie, der von freudig erregten wetterreportern schlimmer geredet wurde als er war, bin ich dann abgereist. was bleibt? dass ich unbedingt wiederkommen muss. mein highlight in diesem reisejahr sollte hongkong werden, aber miami hat das rennen gemacht. nicht zuletzt dank kubanischem essen, warmem ozeanwasser, freundlichen miamianern und meiner freundin, ohne die die konferenz und die paar privaten tage nicht halb so nett gewesen wären.
nach den beiden reisen und zwei weiteren, die noch folgen sollen, könnte ich glatt einen reiseblog aufmachen. das haben aber andere schon vor mir getan:
alltag in japan erzählt bisher von reisen in das land der aufgehenden sonne und gibt wertvolle tipps zum ländertypischen verhalten. reicht ja, wenn man durch haar- und hautfarbe auffällt :)
so, jetzt erstmal wieder ankommen hier und den jetlag verarbeiten, bevor es im september weitergeht mit der rumreiserei. hach, was für ein jahr – reisetechnisch gesehen.
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